Einleitung Organisation

Die an der Christlichen Akademie angebotenen pflegerischen Weiterbildungen in den Fachgebieten

  • Praxisanleitung in der Weiterbildung (Kursbeginn 03. Februar 2020)
  • Praxisanleitung (Kursbeginn 20. April 2020)
  • Leitung einer Station/eines Bereiches (Kursbeginn 20. April 2020)
  • Notfallpflege (Kursbeginn 20. April 2020)
  • Intensiv- und Anästhesiepflege (Kursbeginn 12. Oktober 2020)
  • Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (Kursbeginn 12. Oktober 2020)
  • Pflege im Operationsdienst (Kursbeginn 12. Oktober 2020)
  • Pflege in der Onkologie (Kursbeginn 2021)
  • Pflege in der Endoskopie (Kursbeginn 2021)

basieren auf den aktuell gültigen Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zur pflegerischen Weiterbildung und umfassen fachübergreifende Basismodule und kursspezifische Fachmodule. Jedes Modul schließt mit einer Modulprüfung ab. Die Zulassung zur Abschlussprüfung erfolgt nur, wenn die erforderlichen theoretischen und praktischen Anteile der Weiterbildung erfüllt sind.

Die Organisation der praktischen Weiterbildung und die fachspezifische Betreuung erfolgen in Zusammenarbeit mit der jeweils delegierenden Einrichtung und werden in einer Kooperationsvereinbarung klar geregelt. Diese Vereinbarung muss spätestens sechs Wochen vor Kursbeginn rechtsverbindlich vorliegen. Zum gleichen Zeitpunkt sind von den delegierenden Einrichtungen die Anlagen 1-3 der DKG zur jeweiligen Fachweiterbildung sowie die Kopien der Qualifikationen der Praxisanleiter mit Fachweiterbildung einzureichen. Vor dem Weiterbildungsbeginn muss der Praxiseinsatzplan erstellt und mit dem/ der Teilnehmer/ -in sowie der Kursleitung abgestimmt sein. Diese Dokumente werden bei der Deutschen Krankenhausgesellschaft zur Genehmigung eingereicht. 

Die theoretischen Inhalte werden im Kursverbund in Form von Vorlesungen, Seminaren und selbstorganisiertem Lernen vermittelt. Wir verstehen Lehren und Lernen als Interaktionsprozess, der die Selbst- und Mitbestimmungsfähigkeit und somit die Eigenverantwortung der Weiterbildungsteilnehmer/ -innen fördert. Im Zusammenhang mit der Entwicklung und Festigung der beruflichen Handlungskompetenz kommt dem selbstständigen Lernprozess eine eigene Bedeutung zu.

  • Halten von Referaten
  • Bearbeitung von Lernaufgaben und Praxisaufträgen
  • Vorbereitung auf schriftliche Klausuren und mündliche Prüfungen
  • Projektarbeit, Fallarbeit

Die Organisation der Kurse erfolgt in Präsenzwochen und -tagen. Nähere Informationen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten bzw. durch die zuständige Kurskoordinatorin. Die Seminare und Vorlesungen finden jeweils von 08:30 bis 15:45 Uhr an der Christlichen Akademie in Halle statt.

Die Weiterbildung wird nach mindestens zwei Jahren, aber innerhalb von höchstens fünf Jahren abgeschlossen. Dies ermöglicht auch Pflegenden in Teilzeitbeschäftigung den Abschluss einer Fachweiterbildung. Die Anerkennung bereits erfolgreich abgeschlossener Module kann bei der Deutschen Krankenhausgesellschaft in Berlin beantragt werden. Erfolgreich abgeschlossene Weiterbildungen, die nach den Empfehlungen der DKG durchgeführt werden, berechtigen zum Führen der erworbenen Berufsbezeichnung in Sachsen-Anhalt, Thüringen und auf Antrag beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz auch in Sachsen. Informationen über die Anerkennung in anderen Bundesländern erteilen die dort zuständigen Behörden.

Zur Weiterbildung „Leitung einer Station, eines Bereiches“, sowie für die Weiterbildung zur Praxisanleitung wird zugelassen, wer über die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung 

  • Gesundheits- und Krankenpfleger/ -in
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ -in
  • Krankenschwester oder -pfleger
  • Kinderkrankenschwester oder -pfleger
  • Altenpfleger/ -in
  • Hebamme oder Entbindungspfleger,
  • Operationstechnische/ -r Assistent/ -in
  • Anästhesietechnische/ -r Assistent/ -in
  • Notfallsanitäter/ -in 

verfügt und mindestens zwei Jahre vor Weiterbildungsbeginn im Ausbildungsberuf tätig war.

Anmeldeberechtigt für die weiterhin aufgeführten Fachqualifikationen sind staatlich anerkannte Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger/ -innen, die bereits mindestens seit sechs Monaten im jeweiligen Fachgebiet tätig sind. Für die Weiterbildungen Pflege in der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie und Pflege in der Onkologie erfüllen auch Altenpfleger/ -innen nach dem Altenpflegegesetz (§1 Altenpflegegesetz – AltPflG 2003) die Zugangsberechtigung. Das Einverständnis und die Sicherstellung der Praktikumseinsätze unter Leitung eines Praxisanleiters bzw. einer Praxisanleiterin mit der jeweiligen Fachqualifikation ist durch den Arbeitgeber zwingende Voraussetzung.

  • Bewerbungsschreiben • tabellarischer Lebenslauf
  • beglaubigte Kopie des Zeugnisses der Ausbildung
  • beglaubigte Kopie der Berufserlaubnis
  • Bestätigung des Arbeitgebers zur mindestens sechsmonatigen Tätigkeit im jeweiligen Fachgebiet durch den Arbeitgeber sowie dessen Einverständniserklärung
  • Bestätigung des Arbeitgebers zur mind. zweijährigen Tätigkeit vor Weiterbildungsbeginn im Ausbildungsberuf sowie seine Einverständniserklärung (gültig für die WB Stationsleitung und WB Praxisanleitung)

Wir helfen gerne